Que[e]rbau Inclusion-Concept for new citizens

Soziales Konzept zur Betreuung von „queeren Personen“, die aus ihren Herkunftsländern flüchten mussten. Fluchtgründe sind Verfolgung und Bedrohungen wegen ihrer sexueller Orientierung bzw. ihrer Gender Identität. Die Que[e]rbau-Gemeinschaft widmet sich dieser Personen auf unterschiedlichen Ebenen: Als Freund_innen,  als Mentor_in  und unter Begleitung von Expert_innen.

Auf der Freund_innen-Ebene geht es darum in der Hausgemeinschaft eine herzliche Willkommens-Atmosphäre zu schaffen:  Gemeinsam treffen, ausgehen, plaudern, Geschichten anhören, seine Geschichte erzählen,  in der Hausgemeinschaft Aufgaben übernehmen, gebraucht werden und Hilfe annehmen können, die Sprache lernen, das Quartier und die Stadt sowie andere Gruppen und Organisationen kennen lernen…

Mentor_innen unterstützen in systematischer Weise, dass die Grundversorgung der Personen sichergestellt ist, unterstützen beim  Formulare ausfüllen und bei behördlichen Angelegenheiten bzw. achten auf fristgerechte Erledigungen. Bemühen sich um eine dauerhafte geregelte Wohnung  und die gesundheitliche Versorgung, insbesondere die psychische Betreuung traumatisierter Personen. Entwickeln, wenn möglich, mit den Betroffenen erste Job-Perspektiven und loten Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten aus. Unterstützen bei der Jobsuche, nach Erteilung der Arbeitserlaubnis.

Vernetzung mit Expert_innen, betreuen den Integrationsprozess sozialarbeiterisch und juristisch. Sie bauen ein Netzwerk für Mentor_innen und Asylwerber_innen  und  ersparen den Asylsuchenden einschüchternde Interviews im Zuge des Zulassungsverfahrens. Es wird hinsichtlich der Anerkennung von persönlichen Bedürfnissen im Umgang mit sexueller Orientierung,  der Gender Identität und ev. damit verbundenem Outing sensibilisiert. Es werden kultursensibisierende bzw. Diversity Inhalte bzw. interkulturelle Workshops angeboten.

Rechtlicher Rahmen

  • Grundversorgung:

Privat Wohnende: Für die privat wohnende BezieherInnen der Grundversorgung ist die Servicestelle der Caritas Wien, Mariannengasse zuständig bzw. in Abstimmung mit FSW „Wohnungsmanagement“

  • Zulassungsverfahren: Erstaufnahme in Traiskirchen, Aufenthaltspflicht, Gebietsbeschränkung während des Dublinverfahrens (zuständiger Staat), Zulassung -> Länder für Grundversorgungsquartier zuständig

Bundesasylamt entscheidet  über Asylstatus, subsidiären Schutz, Ausweisung, Grundalgen sind Genfer Flüchtlingskonvention, die EU-Qualifikationsrichtlinie und der Europäischen Menschenrechtskonvention…

Wohnmöglichkeiten im QB

  1. Für 2 Personen: geplante Einheit hat ca. 33m², 2 Zi jeweils mit Balkonzugang, gemeinsame Kochnische, Dusche mit WC, Schranknische im Vorraun
  2. Für 3 weitere Person in eine WG mit 3 Zi Einheit und gemeinsame Wohnküche als Aufenthaltsraum, Dusche, WC.

Queer Refugees Support

Die Bewohner_innen von QB Seestadt und Freund_innen haben die Übergabe einer Wohnung einer zurvor von der Diakonie betreuten WG an QB Wien finanziell unterstützt und ermöglichen damit einen langfristigen Verbleib der Bewohner in ihrer Erstwohnung (2019).

Queerbau_Hampl_03

Bild: Peformance günstige Wohnformen, 2012

Inclusion Concept und Vernetzungstreffen

Internes Arbeitspapier – Soziales Konzept für Queere Asylwerber_innen und Flüchtlinge im Que[e]rbau

Soziales Konzept zur Betreuung von „queeren Personen“, die aus ihren Herkunftsländern flüchten mussten. Fluchtgründe sind Verfolgung und Bedrohungen wegen ihrer sexueller Orientierung bzw. ihrer Gender Identität. Die Que[e]rbau-Gemeinschaft widmet sich dieser Personen auf unterschiedlichen Ebenen: Als Freund_innen,  als Mentor_in  und unter Begleitung von Expert_innen.

Auf der Freund_innen-Ebene geht es darum in der Hausgemeinschaft eine herzliche Willkommens-Atmosphäre zu schaffen:  Gemeinsam treffen, ausgehen, plaudern, Geschichten anhören, seine Geschichte erzählen,  in der Hausgemeinschaft Aufgaben übernehmen, gebraucht werden und Hilfe annehmen können, die Sprache lernen, das Quartier und die Stadt sowie andere Gruppen und Organisationen kennen lernen…

Mentor_innen betreuen in systematischer Weise, dass  die Grundversorgung der Personen sichergestellt ist, unterstützen beim  Formulare ausfüllen und bei behördlichen Angelegenheiten bzw. achten auf fristgerechte Erledigungen. Bemühen sich um eine dauerhafte geregelte Wohnung  und die gesundheitliche Versorgung, insbesondere die psychische Betreuung traumatisierter Personen. Entwickeln, wenn möglich, mit den Betroffenen erste Job-Perspektiven und loten Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten aus. Unterstützen bei der Jobsuche, nach Erteilung der Arbeitserlaubnis.

Expert_innen betreuen den Integrationsprozess sozialarbeiterisch und juristisch. Sie bauen ein Netzwerk für Mentor_innen und Asylwerber_innen  und  ersparen den Asylsuchenden einschüchternde Interviews im Zuge des Zulassungsverfahrens. Es wird ein Leitbild für den Umgang und die Betreuung von Personen in der QB-Gemeinschaft erarbeitet. Es wird hinsichtlich der Anerkennung von persönlichen Bedürfnissen im Umgang mit sexueller Orientierung,  der Gender Identität und ev. damit verbundenem Outing sensibilisiert. Es werden kultursensibisierende bzw. Diversity Inhalte bzw. interkulturelle Workshops angeboten.

Rechtlicher Rahmen

  • Grundversorgung:

(In betreuten Unterkünften: Verpflegung 5 €/Tag 40€ Taschengeld/M)

Privat Wohnende: Einzelne: max. 120 €/M Wohngeld und für Verpflegung 200 €/M. Für die privat wohnende BezieherInnen der Grundversorgung ist die Servicestelle der Caritas Wien, Mariannengasse zuständig bzw. in Abstimmung mit FSW „Wohnungsmanagement“

  • Zulassungsverfahren: Erstaufnahme in Traiskirchen, Aufenthaltspflicht, Gebietsbeschränkung während des Dublinverfahrens (zuständiger Staat), Zulassung -> Länder für Grundversorgungsquartier zuständig

Bundesasylamt entscheidet  über Asylstatus, subsidiären Schutz, Ausweisung, Grundalgen sind Genfer Flüchtlingskonvention, die EU-Qualifikationsrichtlinie und der Europäischen Menschenrechtskonvention…

Wohnmöglichkeiten im QB

  1. Für 2 Personen: geplante Einheit hat ca. 33m², 2 Zi jeweils mit Balkonzugang, Kochnische, Dusche, WC, Schranknische – ungefähr 7,5 € Miete ohne Strom usw.
  2. Für 1-2 weitere Person in einer Student-/Asylwerber_innen WG eine 3 Zi Einheit

VERNETZUNGSTREFFEN

3. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

2. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

Queer Refugees als Vorboten großer Fluchtbewegungen

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Protokoll erstes Vernetzungstreffen

Zum Treffen von LGBTQI-Aktivist_innen mit Que(e)rbau-Menschen, 4. Juli 2014, Café Museum

Teilnehmer_innen von QB, Villa, Orqua, Queer Amnesty

Thema: Asylwerber_innen-Wohnung im Que[e]rbau

Que(e)rbau ist in der EU das 1. Neubau-Wohnprojekt, das Flüchtlingswohnungen zur Verfügung stellen will und dies bereits bei der Planung mitberücksichtigt. Es wäre so auch eine Art Vorzeigeprojekt für die Stadt. Hoffnung ist daher, dass die Stadt Wien sich engagiert. Die WASt ist allerdings nicht zuständig, wobei andererseits eine Kooperation mit WASt  und Sandra Frauenberger angestrebt wird, für die wiederum die WASt Wegbereiterin sein kann.

Für die Zeitspanne von der Einreise nach Österreich bis zur Anerkennung als Flüchtling ist die WASt nicht zuständig, da dies Bundes-, nicht Ländersache ist. Außerdem ist das Hauptthema der WASt die Diskriminierung von LGBTQI-Mitarbeiter_innen bei der Gemeinde Wien. Andererseits werden LGBTQI-Flüchtlinge, die eine Bestätigung über ihre Beratung benötigen, zur WASt geschickt und erhalten diese von ihr.

Konzeptbegleitung und Unterstützung bei der Umsetzung vonseiten der Gemeinde Wien fehlen bisher.

Plan unsererseits: Neben der bereits vorgesehenen Zwei-Zimmer-Wohnung (die in erster Linie als Transitwohnung für unmittelbar gefährdete Flüchtlinge geplant ist) soll es eine zweite, etwas größere Einheit in Form einer Studierenden-WG geben, in der queere Asylwerber_innen sich sicher fühlen können. Diese solle aus dem Kontingent der nicht von uns zu besetzenden Smart-Wohnungen kommen, für die ein Vormerkschein nötig ist. 6 solche Wohnungen sind noch verfügbar.

Was wir bieten können: Sozialarbeiterische Betreuung im Haus und professionelle Betreuung durch die Organisationen, die mit LGBTQI-Flüchtlingen arbeiten. Art der Zuständigkeiten: z.B. Begleitung auf Ämterwegen.

Es gibt zwei Arten von Vereinen: solche, die nicht erst nach dem Status von LGBTQI-Flüchtlingen fragen, sondern sich zuständig fühlen (ORQOA, Queer Amnesty) und solche, die eine Sensibilisierung in ihrer Arbeit mit LGBTQI-Asylwerber_innen benötigen (Caritas, Diakonie, Volkshilfe).

Plan: Von der WASt soll eine Tagung / Konferenz zu dem Thema organisiert werden, voraussichtlich Ende Oktober / Anfang November, zu der beide Arten von Vereinen eingeladen werden sollen. Weitere Einzuladende: Migay, Grüne andersrum, HOSI, SOHO, TransX, Asyl in Not, Helping Hands, Courage. Sie alle sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit zu präsentieren.

Ziel dieser Tagung soll sein, die Gründe, warum im Que(e)rbau Wohnungen für Asylwerber_innen zur Verfügung gestellt werden, einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Que[e]rbau könnte Modellcharakter für andere Wohnbaugenossenschaften haben.

3-Säulen-Modell zur Finanzierung:

*Stadt Wien

*private Sponsoren, Crowdfunding (z.B. Pharmafirmen mit entsprechendem CSR-Konzept)

 

|Que[e]rbau Wien – Verein für Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

Roland HAMPL, DI Architektur  roland hampl   Initiator und Baugruppen-Planer  Schwerpunkte|Planung und Visualisierung, Wohnbau, Raumkonzepte; partizipative Planung der Wohnungs-konfigurationen für Que[e]rbauportfolio_hampl:http://www.outro.at/  projektbüro:http://www.a-plus.at/ Forschung|Que[e]rbau        Partizipative Entwurfsprozesse

Andreas Konecny, Mag.  Initiator und KoordinationInformation|queerbau@chello.at Beratung|Projektgruppen und Partizipation, Baugruppen, Mediation Kulturwandel|Diversity, Change, Public Management

Katharina HEINRICH  Mag.art  Künstlerische Intervention  |Fluidale Raumstrukturen

|Que[e]rbau Wien – Verein für Gemeinschaftliches Bauen  und Wohnen, Ehrenamtliche Funktionen: Andreas Konecny/Obmann, Hilde Grammel/Obfrau-Stv., Roland Hampl/Kassier, Hannes Heissl/KassierStv., Susanne Konecny/Schriftführerin, Nick Allen/Schriftf.Stv.(9.11.2014)

Project Space: Que[e]rbau – Places//Acts//Platforms

Queer Refugees als Vorboten großer Fluchtbewegungen

Queere Asywerber_innen| Weltweit führen Konflikte und Diskriminierung zu immer mehr Asylsuchenden. Heimische Organisationen stoßen mit ihren Unterbringungsmöglichkeiten an ihre Grenzen, eine insgesamt mangelnde Willkommenskultur im Land, zu wenige Sozialarbeiter_innen, sind weitere Aspekte die die Lage (2015, 2016) beschreiben. LGBTIQ* Flüchtlinge leiden zudem mehrfach, da sie sich selbst an den Fluchtorten nicht vor Diskriminierung sicher fühlen können.

|Que[e]rbau bemüht sich im Rahmen des Seestadt Wohnprojektes bereits seit 2012 zwei Wohneinheiten für Asylwerber_innen mitzuplanen, allerdings fehlt die Finanzierung des Eigenmittel-/Baukostenbeitrages. Es wurde bereits ein soziales Konzept für ein nachbarschaftliches und unterstützendes Zusammenleben entwickelt. Wir glauben, dass Asyl- und Integrationsfragen alle angehen und 

gemeinschaftliche Wohnprojekte ein verständiges und sicheres Umfeld für Menschen ohne Heimat darstellen können. Wir finden auch, dass die Stadt Wien ein besonderer Ort ist, wo Menschenrechte und LGBTIQ* Rechte eine vorbildliche Rolle in Europa und der Welt spielen.

Aktion im öffentlichen Raum, soll dazu beitragen, Lebensumstände, Wünsche und Träume von Betroffenen erfahrbar und verständlich zu machen…Video: Queer Asylum Seekers, QB
In der Seestadt wurde in Kooperation mit dem 2nd World Non-Congress of The Missing Things (Barbara Holub, Marie Rissinger) eine Perspektive für den Wohnungsneubau erarbeitet, die wohnungslose Flüchtlinge und Asylwerber_innen inkludiert.

Demo gegen transphobe (Asyl-) Politik in Gedenken an Hande Öncü… Demo am 14.2.2015 
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Plattformen unterschiedlicher Organisationen und Expert_innen sollen helfen eine grundsätzlich verbesserte Situation für queere Asylwerber_innen und Flüchtlinge zu etablieren. Mit Organisationen der Queer Community und jener Vereine, die mit Asylsuchenden arbeiten, wurden bereits zahlreiche Vernetzungstreffen abgehalten, um das Verständnis für die besondere Lage queerer Menschen auf der Flucht und in Heimen zu erfassen und bearbeiten zu können. Für Fragen, Möglichkeiten der Mitwirkung usw., bitte kontaktier(en) (Sie) uns!

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Queer Asylumseekers| Worldwide conflicts are leading to a growing number of asylumseekers. Domestic asylum organisations have reached a critical point when it comes to accomodation. The present situation can be further described by a missing welcome culture and too few social workers. LGBTIQ* people are suffering in multiple ways, they are even not secure of discrimination or intimidation at the shelters.

|Que[e]rbau tries to create one or two suitable asylum apartments, though there is no financing so far. There has also been elaborated a social concept for a neighbourly und supporting community life.

Action in public spaces is supposed to contribute to a better understanding of life circumstances, wishes and dreams of persons concerned…Video: Queer Asylum Seekers, QB
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Platforms of different organisations and experts have been formed to foster an improved situation for queer asylumseekers and refugees. Networking of organisations within the queer community and associations concerned with refugees are supposed to work on a better understanding for the situation of displaced people. Do not hesitate contacting us in case of any question or contribution!

9.8.2013
Russland. „Antipropagandagesetz“ gegen Lesben, Schwule und Transgender befördert rechte Ressentiments und Menschenjagd

In Russland gilt seit Juni ein Gesetz, das angeblich Kinder schützen soll, tatsächlich aber Lesben und Schwule diskriminiert. Neonazis schieben nun den Kinderschutz vor, um Homosexuelle zu jagen. Videos von Demütigungen stellen sie offen ins Netz.

Proteste deutscher Parlementarier, Aufrufe zur Ausserkraftsetzung des Gesetzes vom IOC (Olymisches Kommitee, Sotschi 2014) und US-Präs. Obama nützten vorerst nichts, in St. Petersburg wurde das „Antipropaganda-Gesetz“ bereits im Februar 2013 im Kommunalparlament verabschiedet, seit Juni gilt es in ganz Russland.

Auch gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern seien extrem verunsichert, da sie fürchten, das Jugendamt könnte ihnen auf Basis des Gesetzes die Kinder wegnehmen. „Viele denken darüber nach, auszuwandern“…

Durch das Gesetz sei das Gefühl einer ständigen Unsicherheit und Bedrohung allgegenwärtig. Auch der Publizist Lagodinsky erklärt, dass aus einem unangenehmen nun ein aggressives Klima geworden sei.

 

Artikel Tagesschau/Das Erste, 6.8.2013 http://www.tagesschau.de/ausland/russlandjagdschwule100.html

Audiodatei Tagesschau/Das Erste, 1.8.2013 http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio109880.html

taz.de http://www.taz.de/!117954/

Offener Brief von Stephen Frey Nachdem Russland angekündigt hat, dass international kritisierte Gesetz zum „Schutz der Jugendlichen vor der Darstellungen nicht-traditioneller sexueller Orientierungen“ während der Spiele auch auf Ausländer anzuwenden, zieht Fry einen deutlichen Vergleich mit der Situation für Juden in Nazi-Deutschland vor den Spielen in Berlin 1936. Denn das Gesetz habe keinen anderen Zweck, als die Rechte einer Minderheit auszuhebeln und sie zum Prügelknaben für Verfehlungen in Russland zu machen.

Stephen Freys prägnante Argumentation verdeutlicht erschreckende Parallelen zur aktuellen Situation der russischen Homosexuellen. Denn tatsächlich schützt das Gesetz nicht Jugendliche – wovor auch? -, sondern beraubt Lesben und Schwule jeder Möglichkeit, offen an gesellschaftlichen und politischen Debatten teilzunehmen und für ihre Rechte einzustehen.

 

Jugendliche haben grundsätzlich ein Recht auf Ermutigung und Unterstützung, dazu braucht es ein öffentliches Ansprechen von Minoritätsfeldern und so geht’s besser ->  http://eswirdbesser.at/

Stern Online-Artikel, 8.8.2013 http://www.stern.de/politik/ausland/homosexualitaet-in-russland-stephen-fry-fordert-olympia-boykott-in-sotschi-2048996.html

Berliner Zeitung, 8.8.2013 http://www.berliner-zeitung.de/politik/homophobie-in-russland-stephen-fry-ruft-zum-olympia-boykott-auf,10808018,23950484.html

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28.02.2014

In Uganda macht man sich nicht nur mit homosexuellen Handlungen strafbar, sondern bereits wenn man von solchen weiss und diese nicht zur Anzeige bringt.http://derstandard.at/1392686158479/Uganda-wird-Homosexuelle-haerter-bestrafen

Die ugandische Legislative hat Konsequenzen, nachdem bereits einzelne Länder ihre Finanzhilfen gestoppt haben, hat jetzt auch die Weltbank ihre Kredite für das afrikanische Land eingefroren http://derstandard.at/1392686675232/Weltbank-stoppte-Kredit-fuer-Uganda

Die kruden Haltungen in den Bevölkerung scheinen vor allem durch die Kirchen geprägt, so missionieren z.B. evangelikale US-Kirchen mit radikalen Ansichten…  http://derstandard.at/1392686675232/Weltbank-stoppte-Kredit-fuer-Uganda

Eine BBC Dokumentation hat sich bereits 2011 mit der Situation in Uganda beschäftigt und ist trotzdem brandaktuell. Es wird der Frage nachgegangen, woher eigentlich die Ablehnung und sogar abgrundtief bekundeter Hass gegen Menschen mit homosexuellen Neigungen kommen:

Kurze Version (13 min) https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=pLQBJ1It1ec

Volle Version (57min) https://www.youtube.com/watch

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Iran: The Islamic Republic of Iran has executed two young homosexuals on March 2, 2014 in their state prison in Rasht, Iran Press News reported http://gayasianews.wordpress.com/2014/03/03/iran-executes-two-young-homosexuals/

Eingetragen von Andreas Konecny am 09.08.2013 18:03
Zuletzt bearbeitet von Andreas Konecny am 20.08.2013 10:09

Die Donaustadt und die urbane Allmende

Alleen, Haine, Parks, Wälder, Windschutzgürtel und nicht zuletzt die Au – Bäume spielen eine große Rolle in der Donaustadt. Auch der Name Aspern leitet sich von dem eines Baumes ab (übrigens ebenso wie der bekannte US-Wintersport Aspen in Colorado) und zwar von der Espe, auch Aspe oder Zitterpappel genannt…und „Zittern wie Espenlaub“ bezieht sich auf eine Eigenart des Baumes, seine Blätter geraten dank der langen Blattstiele bereits bei geringstem Wind in Bewegung. Aspern also, ist einer von acht Bezirksteilen der Donaustadt im Osten Wiens, zählt man Lobau und Donauinsel hinzu sind es sogar zehn Bezirksteile. *)

Bezirkswappen des 22. Bezirks

Donaustadt-Wappen mit den ehemaligen acht Marchfeldgemeinden: Stadlau, Aspern, Süssenbrunn, Essling, Kagran, Breitenlee, Kaisermühlen, Hirschstetten

 

In der Donaustadt lebt man am Wasser, im Grünen oder in der Stadt, zwischen Donauarmen wie jenem der Alten Donau oder an den Gewässern der Lobau, an kleinen Wäldern, Wiesen und Äckern oder in den Hochhäusern an der Wagramer Straße und der Donaucity beim Vienna International Center. Vieles in der Donaustadt wirkt über den Bezirk hinaus und wird von Besuchern aus anderen Teilen Wiens und der Welt frequentiert, wie die größte Badeinsel: Das Gänsehäufel in Kaisermühlen, die 21 km lange Donauinsel, das Einkaufs-Donauzentrum, der Donauturm. Die Urbanisierung in Richtung Internationalisierung des Flächenbezirkes wurde bereits in den 1970ern mit der Errichtung der UN-City und dem Bau der ersten U-Bahnlinie angestoßen. Diese Entwicklung setzt sich mit weithin sichtbaren Landmarks wie dem 210m hohen DC-Tower und einer zweiten U-Bahnlinie in die Seestadt Aspernunvermindert fort. Die Bevölkerungszahl ist kontinuierlich gewachsen, sie hat sich seit den 1970ern verdoppelt (2012: 163.000).

In der Donaustadt ist viel Fläche und es wird viel gebaut, trotzdem ist die Bevölkerungsdichte immer noch gering. Derzeit leben je 29% in privaten und geförderten Miet- und Eigentumswohnungen, ein Viertel des Wohnungsbestandes gehört der Stadt Wien und es gibt es die meisten Einfamilien- oder Reihenhäuser in der Donaustadt. Insgesamt liegt das Medianeinkommen über und die Arbeitslosigkeit unter dem Wiener Durchschnitt (Wohnbauforschung Wien).

Das Leben am Rand von städtischen Zentren ist längst für viele zur optimalen Lösung geworden. Manche sprechen sogar von einem Ideal. In der Donaustadt kann man stundenlang durch Aulandschaften spazieren, ohne auch nur ein Auto zu sehen. Und dabei ist man immer noch in Wien. Der hohe Anteil an Grün- und Wasserflächen und damit verbundenen Lebensqualität ist für viele bestimmend in die Donaustadt zu ziehen. Die Einstellung als „Stadtkind“ nicht über die Donau ziehen zu wollen hat sich inzwischen bei vielen verändert. („Landschaft, die längst schon Stadt geworden ist“, Daria Kletzl 2013)

In Zukunft geht es in der Donaustadt aber auch um die Erhaltung der hohen Lebensqualität.Die Bevölkerung in Wien wächst stark, in der ersten Hälfte der 2030er soll die 2 Millionen Marke überschritten werden (Statistik Austria 2013). Dieses Bevölkerungswachstum wird sich auch in der Donaustadt mit einer weiter regen Bautätigkeit bemerkbar machen. Durch die fortschreitende Versiegelung und Bebauung ist auch das Stadtklima, welches wesentlich zur Lebensqualität beiträgt, betroffen. Heute beträgt beispielsweise der spätabendliche Temperaturunterschied zwischen den Wald-, Wiesen- und Ackerflächen in Breitenlee und den zentrumsnahen Gebieten in Donaucity einige, für das Wohlbefinden entscheidende Grad Celsius. Zusammenhängende Grünflächen und Bäume in Wohnstraßen können den urbanen Wärmeinselffekt, also ein überdurchschnittliches Aufheizen der Straßenwege erfolgreich verhindern. (Stadtklima, ZAMG 2013). In den dicht verbauten Bezirken Wiens finden Bäume, oft wegen der gewünschten Autoparkplätze keinen Platz. Hier können Parks kühlere Inseln schaffen, allerdings dürfen auch diese Parkflächen nicht zu selten und zu klein sein. (derStandard Online 2013)

In den großzügigeren Straßen der Donaustadt können nicht nur mehrere Baumreihen pro Straße und begrünte Dächer zum Erhalt eines angenehmeren Stadtklimas beitragen, sondern es gibt jüngst sogar die Idee des Bezirksvorstehers Norbert Scheed, einen Nord-Ost-Wienderwald zu pflanzen. (Wien GV.at 2013) Tatsächlich gibt es zwischen den Bezirksteilen Süssenbrunn, Breitenlee, Hirschstetten und Aspern schon zahlreiche kleinere Waldflächen, die zu einem Waldgebiet, das vom Bisamberg bis zur Lobau reicht, zusammenhängend aufgeforstet werden könnte.

In der geplanten Seestadt Aspern werden jedenfalls einige der genannten Zukunftsaspekte für ein lebenswertes Stadtklima verwirklicht: Großzügige Alleestraßen (Sonnenalle), Zonen für städtisches Gärtnern, begrünte Hausdächer, Radwege und in den Straßenraum integrierte Verweilzonen, die zu einer vielfältigen Stadtraumnutzung beitragen.

Die Maria-Tusch-Straße steht im Zeichen von Einkauf, Gastronomie und Kultur. Im ersten Bauabschnitt wird diese Geschäftsstraße vom Südwesten (Que[e]rbau) bis zum See ausgebaut. Ihre Gestaltung erlaubt eine flexible Nutzung. Ein bis zu 15 Meter breiter Freiraum erstreckt sich zwischen Fahrbahn und Gebäudereihe. Rechteckige Plattformen, mal aus Beton oder Holz, mal als Pflanzenbeet, strukturieren die Ruhe- und Bewegungszonen. Chinesische Wildbirnen, Ölweiden oder Buchen spenden Schatten, ein spezielles Beleuchtungskonzept und farbige Sitzmöbeln setzen weitere Akzente… (Reiseführer 2015 der MA 50, 2013).

 

ZAMG, Stadtklima 2013: http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/wien-wird-heisser-klimaforschung-und-staedtebau-untersuchen-massnahmen-gegen-hitzebelastung

derStandard Online 2013: http://derstandard.at/1371169888120/Wie-Parks-in-Wien-gegen-die-Hitze-wirken-koennen

Wien GV.at 2013: http://www.wien.gv.at/bezirke/donaustadt/umwelt/wiener-wald-nord-ost.html

Reiseführer 2015 der MA 50, 2013: next Stopp: aspern Die Seestadt Wiens, Herausgeber MA 50 – Wiener Wohnbauforschung, Geschäftsgruppe für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

 

*) Aspern, Aspen, Espe
Welcher Baum ist Namesgeber für „Aspern“ und Warum spielen Bäume so eine große Rolle in der Donaustadt? Antworten dazu und zur Entwicklung der Donaustadt im Beitrag: ->  Donaustadt und Aspern, die Seestadt Wiens

Und es soll künftig nochmehr Bäume geben! Der im Wr. Gemeindarat  bereits beschlossene Nord-Ost-Wienerwald wird im Jahr 2014 zu einer Änderung der Stadtentwicklungplanes führen, ab 2015 können dann schon die ersten Pflanzungen beginnen. Die Ausdehnung des geplanten Waldes ist bis zu 1000 ha groß! 1905 wurde der uns bekannte Wienerwald beschlossen und ist heute die grüne Lunge der Stadt…

 

Einen neuen Wienerwald, der sich vom Bisamberg bis zur Seestadt Aspern erstrecken soll – das ist die verlautbarte Idee des Donaustädters Bezirksvorstehers Norbert Scheed. Schrittweise soll als Gegengewicht zu Neubau und Straßenbau auch ein riesiger Wald heranwachsen. Ein Artikel Zum Nord-Ost-Wienerwald im Standard: http://derstandard.at/1371171951306/Ein-Wienerwald-fuer-die-Donaustadt-Verkehr-als-trueber-Beigeschmack

 

Die urbane Allmende: http://www.eurozine.com/pdf/2011-09-07-franck-de.pdf

Que[e]rbausteine: Architektur der Baugruppe

 

Eine Baugemeinschaft drückt nach Florian Köhl (2011: 114)1 vor allem das Bedürfnis aus, im anonymen Kollektiv der Stadt durch die selbstbestimmte Einheit des Hauses Privatheit und Intimität innerhalb einer überschaubaren Gemeinschaft zu erleben. Für Que[e]rbau heißt dies,zusammen wohnen, leben und arbeiten – als Gruppe aber auch im Bezug zum sozialen Umfeld. Statt maximaler Individualisierung der eigenen vier Wände sollen das Gemeinsame oder Kollektivedes Hauses zum Privaten hinzukommen. Insbesondere die Erweiterung oder Überschreitung der Alltagsgrenzen des Single- und Pärchen-/Kleinfamiliendaseins bilden die Basis etwas Gemeinschaftliches zu formulieren. Das Nutzungskonzept soll unter Moderation des Que[e]rbau-Kernteams mit den zukünftigen Nutzern/Bewohnern gemeinsam generiert werden. Die Bedingungen für eine solche prozesshafte, ergebnisoffene Entwicklung sind komplex doch wird hierbei die Wohnung bzw. das gemeinsame Haus zu einem Ort der selbsterarbeiteten anstelle einer zugeordneten Identität. – Diese selbstbestimmte Identität ist der Que[e]rbaubaustein unserer Vision.

Architektur des Wohnmodells

Die bauliche Grundstruktur des Que[e]rbaus soll neben verschiedenen Wohnungsgrößen auch sehrunterschiedliche Wohnformen ermöglichen. Das bedingt eine frühzeitige Auseinandersetzung der Baugemeinschaftsmitglieder mit ihren individuellen Wohnvorstellungen und eine gemeinsame Verständigung und Entwicklung von Verallgemeinerungen der Ausstattungs- und Bauteilstandards.

Die Festlegung auf Wohnmodule (zwischen 30 und 45m²), die zu Wohnungen bzw. Gemeinschaftsappartements gekoppelt werden können und die Umbaufähigkeit der Wohnungen sind die architektonischen Que[e]rbausteine.

Die einzelnen Wohnmodule besitzen, bis auf die Sanitärkerne und fest verorteten Installations-schächte, keine weiteren tragenden Elemente.- Daher wird die räumliche Ausdifferenzierung der Wohnungen lediglich durch deren Größe und Lage bestimmt. Die möglichen Optionen der Raumbildung eröffnen sich aus der Relation zwischen Fassadenöffnungen, Kernbereichen, Wohnungseingängen undunterschiedlichen Raumhöhen. Es lassen sich sowohl gegliederte Zimmereinteilungen wie auchoffene Raumkonstellationen realisieren. Der Innenausbaustandard der Wohnmodule definiert sich vor allem über die roh belassenen Oberflächen. Skeletartiger Massivbau: Unbehandelte Beton-scheiben, Decken und Böden reduzieren den Aufwand und lassen individuelle Anpassungen zu. Dieser Ansatz ermöglicht den Eigenausbau sowie die Anpassungs- und Umbaufähigkeit der Einheiten, vom traditionellen Trockenausbau bis hin zu Lofts mit Sichtbeton. Auf diese Weise ist eine informelle Möblierung zur Raumteilung ebenso möglich wie eine Mischform aus gesetzten Bauteilen, vom Selbstbau bis hin zur gänzlich ausgebauten Wohnung. Alle Wohnmodule besitzen einen (auswählbaren)an den Wohnraum angeschlossenen Außenraum (Balkon, Terrasse, Loggia).

 

Modell für die gemeinsamen Flächen

Die Gestaltung des Eingangsbereichs mit Lobby-Atmosphäre soll das Haus durch die besondere Raumhöhe der Sockelzone (von ca. 4,0 m) zur Stadt hin öffnen. Im Stiegenhaus wird durch dieAußenverglasung Transparenz erzeugt und es soll lichtdurchflutete, begrünte Verweilzonenbieten. Es erschließt alle Wohnungseinheiten und die Dachebene. Die räumliche Qualität fordert ein, dass das Stiegenhaus nicht nur Funktionsraum, sondern auch ein Kommunikationsraum wird.

Zu den Gemeinschaftszonen zählen neben den Erschließungsflächen der multifunktionale Gemeinschaftsraum (mit Beratungscafé) im Erdgeschoss und das Teehaus-im-Gewächshaus(Ruhezone, Sauna) sowie der Nutzgarten am Dach. Bei diesen Räumen ist angedacht, sie zunächst als Planungs- und Ausbauoption zu beschreiben und nur minimal notwendige planerische Setzungen vorzusehen. Im Unterschied zu der individuellen Gestaltungsfreiheit beim „Wohnmodell“ geht es hier um die Gruppenarbeit, welche  einen weiteren Que[e]rbaustein darstellt und den Kern der Idee „Baugruppe“ im Allgemeinen ausmacht. Die daran gebundene Entwicklung und Spezifizierung vorstellbarer gemeinschaftlicher Aktivitäten, die architektonische Beschreibung innerhalb eines partizipativen Entwurfsprozesses, sowie deren Umsetzung im Rahmen der Bauausführung bzw. des Selbstbaues, werden durch dieses Baugruppenprinzip gewährleistet. Diese Raumrohlinge sind definierte Freiräume, sie ermöglichen auch mit vorerst wenig Mitteln aus dem Provisorischen und Improvisierten die Gemeinschaftsräume zu programmieren.

Queer Gardening

Die Freifläche des Grundstücks um Que[e]rbau soll nicht umfriedet werden, sondern sich zur Stadt hin öffnen. Es soll durch „städtisches Gärtnern“ der Versuch unternommen werden, Subsistenz (temporäre Landaneignung von Brachen, partielle Selbstversorgung) im Quartier und in Kooperation mit anderen Baugruppen zu erproben. Ziel ist der Aufbau einer Gartengruppe zur Gestaltungessbarer Landschaften für eine partielle Selbstversorgung mit Nutzpflanzen in der Stadt. Der Garten soll ein Ort der sinnlichen Begegnung mit Natur und Menschen sein. Die gärtnerische Tätigkeit fördert soziale Kontakte und Solidarität der Bewohner, wenn die Grünflächen über den Ziercharakter hinaus ihren Nutzcharakter entfalten (Community Gardening). Auch Kinderspielzonen werden in diese Gartenlandschaft eingebettet, da sie als quirlige Erlebnisräume und nicht als reine Zierräume gestaltet werden sollen.

Chronlogie einer Bauplatzsuche

Die erste Bauplatz-Bewerbung …wohnen wie wir wollen…

In der Seestadt ASPERN wurde der Bauplatz D13 Baugruppen zur Verfügung gestellt. Bis Mitte JULI 2011 konnten Baugruppen ihr Konzept dafür einreichen. Que[e]rbau hat sein Konzept im AUGUST 2011 der Jury vorgestellt, diese hat eine Kooperation mit einer weiteren Baugruppe bzw. mit einem Bauträger empfohlen…

Seit SEPTEMBER 2011 hat sich Que[e]rbau mit den anderen Baugruppen mit der Realisierung des Wohnquartiers beschäftigt und Kooperationsmöglichkeiten beraten. Die Bemühungen laufen in die Richtung, für ein potentielles, angrenzendes Baulos einen Bauträger zu finden, der mit dem Que[e]rbau Konzept in ein Bewerberverfahren geht (NOVEMBER 2011)

Die zweite Bauplatz-Bewerbung …jede_r für sich und manches zusammen…

Seit Mitte DEZEMBER 2011 ist ein neuer Bauträgerwettbewerb angelaufen und damit eine neue Möglichkeit unser Projekt gemeinsam mit einem Bauträger zu verwirklichen. Ernsthafte Gespräche mit einem bestimmten Bauträger werden aufgenommen (JÄNNER 2012)

Es wird  am Wohnprojekt in der queer Community und mit unserem Bauträger am  Wettbewerbsbeitrag gearbeitet (FEBRUAR 2012)

Wir arbeiten und suchen noch gute Ideen für das Que[e]rbau-Haus, so dass queeres Leben in seiner ganzen Vielfalt (für Jung und Alt, aber auch queere Menschen, die in ihren Herkunftsländern verfolgt werden…) (MÄRZ 2012)

Der Wettbewerbsbeitrag für das Que[e]rbau-Haus ist abgegeben, jetzt heißt es noch einmal warten: Auf die Präsentation des Gesamtprojektes vor der Jury und deren Entscheidung! (APRIL 2012)

23.5.2012: Der Beirat des Wohnfonds_Wien hat entschieden: Vorerst kein Bauplatz für Que[e]rbau in der Seestadt Aspern! Die Gruppe ist enttäuscht, hat man doch gehofft, gemeinsam mit einem erfahrenen Bauträger eine Chance zu erhalten…

30.10.2012: Die Bemühungen für einen Bauplatz in der Seestadt haben sich gelohnt:Endlich gibt es doch noch einen Bauplatz auf dem das queere Stadthaus errichtet werden kann. Die Freude ist sehr groß, denn es handelt sich um einen sehr guten Bauplatz und jetzt haben die bisherigen Interessent_innen und alle die noch folgen wollen endlich die Möglichkeit konkrete Pläne zu machen.

Danke an Alle, die das Projekt soweit unterstützt haben!

 

 

Vielfalt und Diversität brauchen que[e]re

Initiativen und sichtbare Zeichen deren

Unterdrückung ist bereits Diskriminierung.

Que[e]rbau dankt seinen Unterstützer_innen der Que[e]rbau OnlinePetition:

Wir werben um namentliche Befürworter und Interessenten für das Baugruppenprojekt und bitten um Ihre/Deine Unterstützung!

Hier befürworten -> http://www.petitionen24.com/queerbau