Alle Wohnungen im Que[e]rbau Stadthaus Seestadt

Geförderte Mietwohnungen (Warteliste freie Wohnungen)

Smart-Wohnungen (Warteliste freie Wohnungen)

20170822_152451 (3)

 

Alle Wohnungen:

Erdgeschoss

Tür, TOP Nr. Beschreibung,  Größe in m², Anzahl Zimmer, Status

TOP 2, (0.1.) Smart C Gartenwohnung, 70m², 3 Zi,  M.R.&K.B.

TOP 3, (0.2.) Smart C Gartenwohnung, 69 m², 3 Zi, E.V.

TOP 4, (0.3.) Typ D SüdWestGarten_App, 106 m², 4 Zi plus AR, C. & G. B.., WS

  1. Stock

TOP 6, (1.2.) Typ C Nord_Ost_App, 88 m², 3 Zi,  M.&O., WS

TOP 7, (1.3.) Typ C Ost_Studio, 64 m² , 3 Zi plus AR, SR,  M.G.

TOP 8, (1.4.) Typ C Süd_Ost_Studio, 68 m², 3 Zi, reserviert P.C.

TOP 9, (1.5.) Typ B Süd_Studio, 52 m², 2 Zi plus SR, reserviert K.D.

TOP 10, (1.6.) Typ C Süd_West_App, 101 m², 3 Zi plus AR, SR,  K.B.

TOP 11, (1.7.) Smart B  queerAsyl-Wohnung, 33 m², 2 P / 2 Zi, Diakonie,   qb_Top1.7 PDF

Tür 12, (1.1.) Smart D queerAsyl-Gemeinschaft, 75 m², 3 P / 4 Zi, Diakonie,

2. Stock

TOP 13, (2.2.) Typ D  Nord_Ost_App, 113 m², 4 Zi plus AR,  K.H.&K.M., WS

TOP  14, (2.3.) Typ D Süd_Ost_App, 104 m², 4 Zi plus AR, Sch.S.

TOP 15, (2.4.) Typ B Süd_Studio, 54 m², 2 Zi, reserviert S.D.

TOP 16, (2.5.) Smart C Süd-West, 70 m², 3 Zi, reserviert B.S.

TOP 17, (2.6.) Smart B Wohnung barrierefrei, 49 m², 2 Zi, WS Wohnticket, St.St.

TOP 18, (2.1.) Typ D Nord_West_App, 94 m², 4 Zi plus AR, E.K.&C.S.

3. Stock

TOP 19, (3.3.) Smart C-Wohnung barrierefrei, 69 m², 3 Zi, A.H.&C.S., WS

TOP 20, (3.4.) Smart B-Wohnung, 45 m², 2 Zi, G.G.

TOP 21, (3.5.) Typ B Süd_Ost_Top, 74 m², 3 Zi,  H.G.

TOP 22, (3.6.) Smart A-Wohnung, 33 m², 1 Zi, S.L.

TOP 23, (3.7.) Typ D Süd_West_App, 93 m², 4 Zi, plus SR, AR,  J&E.G .

TOP 24, (3.8.) Smart B-Wohnung, 45 m², 2 Zi,  D.O.

TOP 25, (3.1.) Typ C Nord_West_Top, 74 m², 3 Zi plus AR, R.F.

TOP 26, (3.2.) Smart B-Wohnung, 51 m², 2 Zi,  WS Wohnticket, N.G.

4. Stock

TOP 27, (4.2.) Typ C Nord_Ost_Top, 81 m², 3 Zi,  B.N.&J.S.

TOP 28, (4.3.) Smart C-Wohnung, 68 m², 3 Zi,  M.W.& M 

TOP 29, (4.4.) Typ D Süd_Ost_App, 102 m², 4 Zi plus AR,  M&D, WS

TOP 30, (4.5.) Smart Wohnung, 35 m², 1 Zi,  QB

TOP 31, (4.1.) Typ D Nord_West_App, 105 m², 4 Zi,  A.P.& J.

5. Stock

TOP 32, (5.3.)  Typ C Nord_Ost_Top, 75 m², 3 Zi,  P&F

TOP 33a, (5.4.) Typ B Wohngemeinschaft, 56 m², 2 Zi plus AR,  D.O.

TOP 33b, (5.5.)  Typ C Wohngemeinschaft, 76 m², 3 Zi,  S.K.

TOP 34, (5.1.) Typ C Nord_West_Loft, 81 m², 2 Zi,  R.H., WS

TOP 35, (5.2.) Typ B  Nord_Studio, 53 m², 2 Zi, B.K.

2 SMART und 7 geförderte Wohnungen werden von der Wohnberatung Wien (WS), vorzugsweise an Vormerkschein-/Wohnticketbesitzer_innen vergeben

 

AR…Abstellraum

SR…Schrankraum

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Que[e]rbau Inclusion-Concept for new citizens

Internes Arbeitspapier – Soziales Konzept für Queere Asylwerber_innen und Flüchtlinge im Que[e]rbau

Soziales Konzept zur Betreuung von „queeren Personen“, die aus ihren Herkunftsländern flüchten mussten. Fluchtgründe sind Verfolgung und Bedrohungen wegen ihrer sexueller Orientierung bzw. ihrer Gender Identität. Die Que[e]rbau-Gemeinschaft widmet sich dieser Personen auf unterschiedlichen Ebenen: Als Freund_innen,  als Mentor_in  und unter Begleitung von Expert_innen.

Auf der Freund_innen-Ebene geht es darum in der Hausgemeinschaft eine herzliche Willkommens-Atmosphäre zu schaffen:  Gemeinsam treffen, ausgehen, plaudern, Geschichten anhören, seine Geschichte erzählen,  in der Hausgemeinschaft Aufgaben übernehmen, gebraucht werden und Hilfe annehmen können, die Sprache lernen, das Quartier und die Stadt sowie andere Gruppen und Organisationen kennen lernen…

Mentor_innen betreuen in systematischer Weise, dass  die Grundversorgung der Personen sichergestellt ist, unterstützen beim  Formulare ausfüllen und bei behördlichen Angelegenheiten bzw. achten auf fristgerechte Erledigungen. Bemühen sich um eine dauerhafte geregelte Wohnung  und die gesundheitliche Versorgung, insbesondere die psychische Betreuung traumatisierter Personen. Entwickeln, wenn möglich, mit den Betroffenen erste Job-Perspektiven und loten Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten aus. Unterstützen bei der Jobsuche, nach Erteilung der Arbeitserlaubnis.

Expert_innen betreuen den Integrationsprozess sozialarbeiterisch und juristisch. Sie bauen ein Netzwerk für Mentor_innen und Asylwerber_innen  und  ersparen den Asylsuchenden einschüchternde Interviews im Zuge des Zulassungsverfahrens. Es wird ein Leitbild für den Umgang und die Betreuung von Personen in der QB-Gemeinschaft erarbeitet. Es wird hinsichtlich der Anerkennung von persönlichen Bedürfnissen im Umgang mit sexueller Orientierung,  der Gender Identität und ev. damit verbundenem Outing sensibilisiert. Es werden kultursensibisierende bzw. Diversity Inhalte bzw. interkulturelle Workshops angeboten.

Rechtlicher Rahmen

  • Grundversorgung:

(In betreuten Unterkünften: Verpflegung 5 €/Tag 40€ Taschengeld/M)

Privat Wohnende: Einzelne: max. 120 €/M Wohngeld und für Verpflegung 200 €/M. Für die privat wohnende BezieherInnen der Grundversorgung ist die Servicestelle der Caritas Wien, Mariannengasse zuständig bzw. in Abstimmung mit FSW „Wohnungsmanagement“

  • Zulassungsverfahren: Erstaufnahme in Traiskirchen, Aufenthaltspflicht, Gebietsbeschränkung während des Dublinverfahrens (zuständiger Staat), Zulassung -> Länder für Grundversorgungsquartier zuständig

Bundesasylamt entscheidet  über Asylstatus, subsidiären Schutz, Ausweisung, Grundalgen sind Genfer Flüchtlingskonvention, die EU-Qualifikationsrichtlinie und der Europäischen Menschenrechtskonvention…

Wohnmöglichkeiten im QB

  1. Für 2 Personen: geplante Einheit hat ca. 33m², 2 Zi jeweils mit Balkonzugang, Kochnische, Dusche, WC, Schranknische – ungefähr 7,5 € Miete ohne Strom usw.
  2. Für 1-2 weitere Person in einer Student-/Asylwerber_innen WG eine 3 Zi Einheit

3. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

Protokoll zum 3. Vernetzungstreffen Asylwerber_innen-Wohnung im Queerbau

Rosa Lila Villa, 11. September 2014

Anwesend: Roland Hampl (QB), Andreas Konecny (QB), Martha-Sophie Krumpeck (TransX), Gorji Marzban (ORQOA), Gela Schwarz (WASt), Hilde Grammel (QB)

NÄCHSTER TERMIN: Donnerstag, 30.10.2014, 19.00 Uhr im Apadana – Hamburgerstr. 1, 1050 Wien

Gela berichtet, dass der Fonds Soziales Wien für unser Anliegen hauptzuständig ist (Stadträtin Wehsely), thematisch zuständig: Stadträtin Frauenberger.

Ressortübergreifendes zu organisieren ist in der kurzen verfügbaren Zeit nicht möglich.

Im Jänner 2015 veranstaltet die WASt ihre Queeren Stadtgespräche zur Situation von LGBTQI-Flüchtlingen. QB-Initiative und Tagung soll dabei erwähnt und beworben werden.

Inputs von: Shams Asadi, Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien, Gorji Narzban (ORQOA), Vertreter_in von Trans X, von Rosa Lila Villa, Judith Ruderstaller (Rechtsexpertin bei Helping Hands)

Im Vorfeld des Song Contests 2014 wird Wien europaweit im Blick stehen – wir sollten jedenfalls über die rechtliche Situation von LGBTQIs in den Teilnehmer_innen-Ländern Bescheid wissen, im profil gibt es gerade eine Serie dazu. Wir sollten auch über Frontex Bescheid wissen: Anzahl der Einsätze, Kosten für die Steuerzahler_innen.

Tagung soll im Frühjahr (spätestens z.B. 11.-12.4.2015) in der Seestadt stattfinden, entweder in Fabrik Public, IQ oder im Haus einer der ersten Baugruppen.

Inhalt: Information über den Ist-Zustand (Bezug zum WASt Termin), Formulierung und Öffentlich-Machung des Anliegens, Darstellung des architektonischen und des sozialen QB-Konzeptes…

 

Wien ist stolz darauf, über 40% des gesamtösterreichischen Flüchtlingskontingents zu betreuen. Bleibt die Frage der Qualität. Aus der Situation von LGBTQI muss ein Sonderfall-Thema macht werden, z.B., eine noch nicht operierte Trans-Frau kann nicht in einem Männer- oder Frauenquartier untergebracht werden und auch nicht in der Community des Herkunftslandes. Menschen mit EU-Anbindung sollen für unsere Tagung gefunden werden, die Auskunft geben können über Gesetze bezüglich Personenstandsänderung (zuständig ist das Herkunftsland).

QB-Konzept hat Modellcharakter: geförderte Neubauten konsequent nutzen, wo Partizipation vorgesehen ist. Regelmäßiges Einkommen ist notwendig, um geförderte Wohnung zu bekommen und im Neubau angesichts des zu bezahlenden Baukostenzuschusses von rund 500€/m² (ds für 40m² 20.000€) auch ein entsprechendes Mindesteinkommen ca. 1000 €.  – Darunter ist es auch schwierig das das 1%-Eigenmittelersatzdarlehn des Landes Wien beziehen. Außerdem gibt es eine relativ geringe Anzahl an kleinen Wohnungen. Wohnbeihilfe gibt es erst nach mind. 5 Jahre Aufenthalt in Ö und Arbeitserlaubnis. Was ist mit denen, die weniger bekommen? Flüchtlinge und andere sozial ausgegrenzte Menschen sollen nicht in Ghettos untergebracht werden. Ältere Menschen müssen ja auch betreut werden und werden nach Möglichkeit nicht ghettoisiert. Den Menschen soll die Möglichkeit gegeben werden, sich einander anzunehmen. Ein bis zwei Einheiten pro neugebautem Haus müssten machbar sein, die Häuser müssen auch Klein-und Kleinst-Wohnungen enthalten. Künftige Bewohner_innen müssen vor dem Einzug sensibilisiert werden. Wer bezahlt: Bauträger, Gemeinde?

Finanzinzierung Baukostenbeitrag für QB Wohnung – Klärung, ob Crowdfunding auf der Respect.net Plattform eine Möglichkeit darstellt.

2. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

Protokoll zum Treffen von LGBTQI-Aktivist_innen mit Que(e)rbau-Menschen, 17. August 2014, Rosa Lila Villa

Anwesend: Andreas Konecny (QB), Christoph (Queer Amnesty), Gela Schwarz (WASt), Gorji Marzban (ORQOA), Philip Kopal (Villa), Roland Hampl (QB), Stefan Riedl (Diakonie), Hilde Grammel (QB)

Situation von LGBTQI-Flüchtlingen

Die Betreuungskapazität der Villa ist erschöpft, es gibt immer mehr queere Asylwerber_innen, die aber nicht einfach zusammen mit anderen untergebracht werden können, weil in den Quartieren mit Diskriminierung, Intoleranz, Homophobie usw. konfrontiert. Selbst in Wien ist über queere Asylwerber_innen nicht ausreichend nachgedacht worden.

Im QB (Queerbau) wäre gute Betreuung und Integration in LGBTQI-Community gegeben, Sicherheit, dass sie nicht angefeindet werden und dass sie Privatleben haben können.

Frage, ob diese Art der Unterbringung Modellcharakter für Wien und die anderen Bundesländer haben könnte?

 

Queere Flüchtlinge, die über Diakonie eine Wohnung bekommen, sind Isolation ausgesetzt, haben keinen Kontakt zu anderen Hausbewohner_innen oder sind mit homophoben Aktionen konfrontiert.

 

Zielgruppen:

Asylwerber_innen

Anerkannte Flüchtlinge

Illegalisierte Menschen ohne Papiere, die Grundversorgung bekommen

 

Bericht von Stefan (Diakonie)

LARES-Wohnprojekt, disloziertes Wohnen für Menschen in der Grundversorgung, 1-2 Wohnungen werden in § 18-Häusern angemietet, die in nächster Zeit saniert werden, bis dahin können Flüchtlinge dort wohnen. Sie haben aber keine eigene Wohnung, sondern leben in betreuter WG für alleinstehende Männer oder in ihrer Familie.

 

Organisierte Quartiere für Flüchtlinge in der Grundversorgung:

Anwesenheitspflicht, Grundversorgungskontrollen, € 100 / Monat Zuverdienst ist erlaubt, wenn höher, wird die Grundversorgung gestrichen, Tagsätze werden über Fonds Soziales Wien verrechnet. Asylzentrum der Caritas in der Mariannengasse schließt Mietvertrag ab, Wohnbeihilfe von € 340 inkl. Strom ist möglich.

Grundversorgung gilt für „Fremde“, zu denen Asylwerber_innen zählen. Kommen zuerst ins Erstaufnahmezentrum nach Traiskirchen, dort durchlaufen sie Zulassungsverfahren (z.B. wird überprüft, ob schon in einem anderen EU-Land Asyl beantragt wurde), dieses soll in einer Woche abgeschlossen sein. Wird Asyl bewilligt, werden die Menschen in Quartiere in den Bundesländern gebracht.

Grundversorgung umfasst: € 19 Tagsatz pro Person und Tag, € 5 Verpflegungsgeld, aber keine Fahrscheine, € 40 Taschengeld im Monat (nur wenn jemand in organisiertem Quartier untergebracht ist, gilt nicht für Bewohner_innen von Privatunterkünften), € 150 Bekleidungsgutscheine pro Jahr, Ausgaben für Schulbesuch, Freizeitgeld (gegen Vorlage eines Kinotickets u. dgl.).

Ausstattung der Quartiere: Eine Dusche für 25 Personen, eine Kochplatte für 4 Personen, 8 m² Platz pro Zimmer pro Person, Gemeinschafts-WC. Dusche ist oft in der Küche.

In Deutschland gibt es ein Höchstgerichtsurteil, wonach die Tagsätze für Aslywerber_innen gleich hoch sein müssen wie die Grundsicherung für deutsche Staatsbürger – eine vergleichbare Bestimmung fehlt in Österreich.

Das BMI goutiert Unterbringungsform in Einzelwohnungen verteilt in ganz Wien nicht, da Kontrollen nicht exekutiert werden können.

In betreuten WGs existieren kaum Probleme, anders als in den Häusern.

Man sollte von den § 18-Wohnungen wegkommen, um den ständigen Übersiedelungsdruck zu beenden.

Menschen mit subsidiärem Flüchtlingsschutz sind in allen Bundesländern außer Wien nicht länger als 4 Monate in der Grundversorgung, in Wien bis sie den Einstieg in den Arbeitsmarkt schaffen.

Nur anerkannte Flüchtlinge haben Zugang zum Sozialsystem. Sobald jemand ein Einkommen bezieht, beginnt der FSW zu rechnen und zu reduzieren bis zur Entlassung aus der Grundversorgung.

Grundproblem: Asylwerber_innen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt, dadurch wäre der Grundversorgungsbereich entlastet.

 

Erfahrungen Villa:

Angemietete Wohnung zur Bereitstellung von diskriminierungsfreiem Wohnraum = Notfallswohnung als Übergang, um Menschen aus Heimen zu beherbergen. Finanzierung über Grundversorgung und Spenden (private Daueraufträge, Solifeste, ÖH).

 

*Organisierte Unterbringung: läuft über FSW, dieser hat dann das Zuweisungsrecht

*Nicht organisierte Unterbringung: es werden keine Tagsätze bezahlt, auszahlende Stelle ist Asylzentrum der Caritas in der Mariannengasse, QB-Verein wäre Vermieter.

 

Variante A: Im QB hätten die Flüchtlinge ein eigenes Zimmer. Könnte Projekt mit Modellcharakter sein, es braucht Finanzierung dafür.

Der gemeinsam gelebte Alltag wäre gleichzeitig die Betreuung, viele Menschen mit entsprechenden Qualifikationen vorhanden.

Variante A: Zweizimmerwohnung

Miete: € 220 / Monat

€ 15.000 Finanzierungsbeitrag

Wohnung besteht aus 2 Zimmern à 10 m² pro Person, Küche, Bad, WC. Gemeinschaftsräume im Haus sind nutzbar.

 

Variante B: WG aus Studierenden und Asylwerber_innen. Student_in mietet die Wohnung und vermietet 1 Zimmer weiter.

 

Geplante Tagung

Ziel der Tagung:

Situation von queeren Flüchtlingen sichtbar machen, darüber reden, wie die Vorschriften aussehen, den medialen Verzerrungen entgegenarbeiten – Menschen leben nicht im Luxus.

Impuls geben für Gemeinschaftsprojekte im geförderten Wohnbau, die Gemeinschaft weiter denken, z.B. als Gesellschaft.

Probleme aufzeigen und Problemlösungsvorschläge diskutieren. Erarbeitung eines Konzepts zur Betreuung von LGBTQI-Asylwerber_innen mit Modellcharakter.

 

Bekommt man Geld von öffentlichen Stellen oder ist man auf private Sponsoren angewiesen, z.B. solche, die wie Baxter im Rahmen ihrer CSR ein Diversity Management Konzept.

 

Einladungen:

Politik soll erreicht werden: BMI, Wohnbaustadtrat, Stadträtin für Soziales, Wohnmanagement im FSW, Caritas, Interface, Intro Wien, Wohnbaugenossenschaften

 

Veranstalter_innen:

Orqoa, QB, Villa, queeramnesty, WASt?  (welche noch?)

 

Termin der Tagung: Ende Oktober / Anfang November oder später auch wenn WASt mittut

 

Resultat:

Ergebnispapier, das in Medien und auf QB-Homepage veröffentlicht wird

 

Ablauf (vorläufig):

*Gorji stellt Problemfeld Unterbringung von queeren Asylwerber_innen vor

*Philip berichtet über Erfahrungen mit Villa-Projekt

*QB: Präsentation des Projekts und der Kosten

 

Andreas und Hilde schreiben Einladung zur Tagung, wird auf Liste diskutiert, bevor sie veröffentlicht wird.

 

Nächstes Treffen: Samstag, 20. September 2014, 18.00, Rosa Lila Villa

 

 

Inclusion Concept und Vernetzungstreffen

Internes Arbeitspapier – Soziales Konzept für Queere Asylwerber_innen und Flüchtlinge im Que[e]rbau

Soziales Konzept zur Betreuung von „queeren Personen“, die aus ihren Herkunftsländern flüchten mussten. Fluchtgründe sind Verfolgung und Bedrohungen wegen ihrer sexueller Orientierung bzw. ihrer Gender Identität. Die Que[e]rbau-Gemeinschaft widmet sich dieser Personen auf unterschiedlichen Ebenen: Als Freund_innen,  als Mentor_in  und unter Begleitung von Expert_innen.

Auf der Freund_innen-Ebene geht es darum in der Hausgemeinschaft eine herzliche Willkommens-Atmosphäre zu schaffen:  Gemeinsam treffen, ausgehen, plaudern, Geschichten anhören, seine Geschichte erzählen,  in der Hausgemeinschaft Aufgaben übernehmen, gebraucht werden und Hilfe annehmen können, die Sprache lernen, das Quartier und die Stadt sowie andere Gruppen und Organisationen kennen lernen…

Mentor_innen betreuen in systematischer Weise, dass  die Grundversorgung der Personen sichergestellt ist, unterstützen beim  Formulare ausfüllen und bei behördlichen Angelegenheiten bzw. achten auf fristgerechte Erledigungen. Bemühen sich um eine dauerhafte geregelte Wohnung  und die gesundheitliche Versorgung, insbesondere die psychische Betreuung traumatisierter Personen. Entwickeln, wenn möglich, mit den Betroffenen erste Job-Perspektiven und loten Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten aus. Unterstützen bei der Jobsuche, nach Erteilung der Arbeitserlaubnis.

Expert_innen betreuen den Integrationsprozess sozialarbeiterisch und juristisch. Sie bauen ein Netzwerk für Mentor_innen und Asylwerber_innen  und  ersparen den Asylsuchenden einschüchternde Interviews im Zuge des Zulassungsverfahrens. Es wird ein Leitbild für den Umgang und die Betreuung von Personen in der QB-Gemeinschaft erarbeitet. Es wird hinsichtlich der Anerkennung von persönlichen Bedürfnissen im Umgang mit sexueller Orientierung,  der Gender Identität und ev. damit verbundenem Outing sensibilisiert. Es werden kultursensibisierende bzw. Diversity Inhalte bzw. interkulturelle Workshops angeboten.

Rechtlicher Rahmen

  • Grundversorgung:

(In betreuten Unterkünften: Verpflegung 5 €/Tag 40€ Taschengeld/M)

Privat Wohnende: Einzelne: max. 120 €/M Wohngeld und für Verpflegung 200 €/M. Für die privat wohnende BezieherInnen der Grundversorgung ist die Servicestelle der Caritas Wien, Mariannengasse zuständig bzw. in Abstimmung mit FSW „Wohnungsmanagement“

  • Zulassungsverfahren: Erstaufnahme in Traiskirchen, Aufenthaltspflicht, Gebietsbeschränkung während des Dublinverfahrens (zuständiger Staat), Zulassung -> Länder für Grundversorgungsquartier zuständig

Bundesasylamt entscheidet  über Asylstatus, subsidiären Schutz, Ausweisung, Grundalgen sind Genfer Flüchtlingskonvention, die EU-Qualifikationsrichtlinie und der Europäischen Menschenrechtskonvention…

Wohnmöglichkeiten im QB

  1. Für 2 Personen: geplante Einheit hat ca. 33m², 2 Zi jeweils mit Balkonzugang, Kochnische, Dusche, WC, Schranknische – ungefähr 7,5 € Miete ohne Strom usw.
  2. Für 1-2 weitere Person in einer Student-/Asylwerber_innen WG eine 3 Zi Einheit

VERNETZUNGSTREFFEN

3. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

2. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

Queer Refugees als Vorboten großer Fluchtbewegungen

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Protokoll erstes Vernetzungstreffen

Zum Treffen von LGBTQI-Aktivist_innen mit Que(e)rbau-Menschen, 4. Juli 2014, Café Museum

Teilnehmer_innen: Roland Hampl, Andreas Konecny, Philip Kopal, Gorji Marzban, Sabine Sölkner, Christoph & Mariam (Queer Amnesty), Hilde Grammel

Thema: Asylwerber_innen-Wohnung im Que(e)rbau

Que(e)rbau ist in der EU das 1. Neubau-Wohnprojekt, das Flüchtlingswohnungen zur Verfügung stellen will und dies bereits bei der Planung mitberücksichtigt. Es wäre so auch eine Art Vorzeigeprojekt für die Stadt. Hoffnung ist daher, dass die Stadt Wien sich engagiert. Die WASt ist allerdings nicht zuständig, wobei andererseits eine Kooperation mit Gela Schwarz und Sandra Frauenberger angestrebt wird, für die wiederum die WASt Wegbereiterin sein kann.

Für die Zeitspanne von der Einreise nach Österreich bis zur Anerkennung als Flüchtling ist die WASt nicht zuständig, da dies Bundes-, nicht Ländersache ist. Außerdem ist das Hauptthema der WASt die Diskriminierung von LGBTQI-Mitarbeiter_innen bei der Gemeinde Wien. Andererseits werden LGBTQI-Flüchtlinge, die eine Bestätigung über ihre Beratung benötigen, zur WASt geschickt und erhalten diese von ihr.

Konzeptbegleitung und Unterstützung bei der Umsetzung vonseiten der Gemeinde Wien fehlen bisher.

Plan unsererseits: Neben der bereits vorgesehenen Zwei-Zimmer-Wohnung (die in erster Linie als Transitwohnung für unmittelbar gefährdete Flüchtlinge geplant ist) soll es eine zweite, etwas größere Einheit in Form einer Studierenden-WG geben, in der queere Asylwerber_innen sich sicher fühlen können. Diese solle aus dem Kontingent der nicht von uns zu besetzenden Smart-Wohnungen kommen, für die ein Vormerkschein nötig ist. 6 solche Wohnungen sind noch verfügbar.

Was wir bieten können: Sozialarbeiterische Betreuung im Haus und professionelle Betreuung durch die Organisationen, die mit LGBTQI-Flüchtlingen arbeiten. Art der Zuständigkeiten: z.B. Begleitung auf Ämterwegen.

 

Es gibt zwei Arten von Vereinen: solche, die nicht erst nach dem Status von LGBTQI-Flüchtlingen fragen, sondern sich zuständig fühlen (ORQOA, Queer Amnesty) und solche, die eine Sensibilisierung in ihrer Arbeit mit LGBTQI-Asylwerber_innen benötigen (Caritas, Diakonie, Volkshilfe).

 

Plan: Von der WASt soll eine Tagung / Konferenz zu dem Thema organisiert werden, voraussichtlich Ende Oktober / Anfang November, zu der beide Arten von Vereinen eingeladen werden sollen. Weitere Einzuladende: Migay, Grüne andersrum, HOSI, SOHO, TransX, Asyl in Not, Helping Hands, Courage. Sie alle sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit zu präsentieren.

Ziel dieser Tagung soll sein, die Gründe, warum im Que(e)rbau Wohnungen für Asylwerber_innen zur Verfügung gestellt werden, einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Que(e)rbau könnte Modellcharakter für andere Wohnbaugenossenschaften haben.

 

3-Säulen-Modell zur Finanzierung:

*Stadt Wien

*private Sponsoren, Crowdfunding (z.B. Pharmafirmen mit entsprechendem CSR-Konzept)

*Bauträger (WBV-GPA:) soll den Finanzierungsbeitrag erlassen

 

Mariam vereinbart einen Termin mit Gela Schwarz, um die Konferenz / Tagung vorzuplanen.

 

Sabine erstellt einen Fragebogen, der an die Que(e)rbau-Hausgemeinschaft via Online-Link ausgeschickt wird, sodass vor dem nächsten Treffen ein Stimmungsbild vorliegt.

Außerdem sollen die Que(e)rbau-Bewohner_innen zur Tagung eingeladen werden.

 

Nächstes Treffen: Sonntag, 17. August 2014, 11.00, Rosa Lila Villa, 1. Stock

|Que[e]rbau Wien – Verein für Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen

Roland HAMPL, DI Architektur  roland hampl   Initiator und Baugruppen-Planer  Schwerpunkte|Planung und Visualisierung, Wohnbau, Raumkonzepte; partizipative Planung der Wohnungs-konfigurationen für Que[e]rbauportfolio_hampl:http://www.outro.at/  projektbüro:http://www.a-plus.at/ Forschung|Que[e]rbau        Partizipative Entwurfsprozesse

Andreas Konecny, Mag.  Initiator und KoordinationInformation|queerbau@chello.at Beratung|Projektgruppen und Partizipation, Baugruppen, Mediation Kulturwandel|Diversity, Change, Public Management

Katharina HEINRICH  Mag.art  Künstlerische Intervention  |Fluidale Raumstrukturen

|Que[e]rbau Wien – Verein für Gemeinschaftliches Bauen  und Wohnen, Ehrenamtliche Funktionen: Andreas Konecny/Obmann, Hilde Grammel/Obfrau-Stv., Roland Hampl/Kassier, Hannes Heissl/KassierStv., Susanne Konecny/Schriftführerin, Nick Allen/Schriftf.Stv.(9.11.2014)

Project Space: Que[e]rbau – Places//Acts//Platforms