Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

 

3. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

2. Vernetzungstreffen Queere Asylwerber_innen

Queer Refugees als Vorboten großer Fluchtbewegungen

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Protokoll erstes Vernetzungstreffen

Zum Treffen von LGBTQI-Aktivist_innen mit Que(e)rbau-Menschen, 4. Juli 2014, Café Museum

Teilnehmer_innen: Roland Hampl, Andreas Konecny, Philip Kopal, Gorji Marzban, Sabine Sölkner, Christoph & Mariam (Queer Amnesty), Hilde Grammel

Thema: Asylwerber_innen-Wohnung im Que(e)rbau

Que(e)rbau ist in der EU das 1. Neubau-Wohnprojekt, das Flüchtlingswohnungen zur Verfügung stellen will und dies bereits bei der Planung mitberücksichtigt. Es wäre so auch eine Art Vorzeigeprojekt für die Stadt. Hoffnung ist daher, dass die Stadt Wien sich engagiert. Die WASt ist allerdings nicht zuständig, wobei andererseits eine Kooperation mit Gela Schwarz und Sandra Frauenberger angestrebt wird, für die wiederum die WASt Wegbereiterin sein kann.

Für die Zeitspanne von der Einreise nach Österreich bis zur Anerkennung als Flüchtling ist die WASt nicht zuständig, da dies Bundes-, nicht Ländersache ist. Außerdem ist das Hauptthema der WASt die Diskriminierung von LGBTQI-Mitarbeiter_innen bei der Gemeinde Wien. Andererseits werden LGBTQI-Flüchtlinge, die eine Bestätigung über ihre Beratung benötigen, zur WASt geschickt und erhalten diese von ihr.

Konzeptbegleitung und Unterstützung bei der Umsetzung vonseiten der Gemeinde Wien fehlen bisher.

Plan unsererseits: Neben der bereits vorgesehenen Zwei-Zimmer-Wohnung (die in erster Linie als Transitwohnung für unmittelbar gefährdete Flüchtlinge geplant ist) soll es eine zweite, etwas größere Einheit in Form einer Studierenden-WG geben, in der queere Asylwerber_innen sich sicher fühlen können. Diese solle aus dem Kontingent der nicht von uns zu besetzenden Smart-Wohnungen kommen, für die ein Vormerkschein nötig ist. 6 solche Wohnungen sind noch verfügbar.

Was wir bieten können: Sozialarbeiterische Betreuung im Haus und professionelle Betreuung durch die Organisationen, die mit LGBTQI-Flüchtlingen arbeiten. Art der Zuständigkeiten: z.B. Begleitung auf Ämterwegen.

 

Es gibt zwei Arten von Vereinen: solche, die nicht erst nach dem Status von LGBTQI-Flüchtlingen fragen, sondern sich zuständig fühlen (ORQOA, Queer Amnesty) und solche, die eine Sensibilisierung in ihrer Arbeit mit LGBTQI-Asylwerber_innen benötigen (Caritas, Diakonie, Volkshilfe).

 

Plan: Von der WASt soll eine Tagung / Konferenz zu dem Thema organisiert werden, voraussichtlich Ende Oktober / Anfang November, zu der beide Arten von Vereinen eingeladen werden sollen. Weitere Einzuladende: Migay, Grüne andersrum, HOSI, SOHO, TransX, Asyl in Not, Helping Hands, Courage. Sie alle sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit zu präsentieren.

Ziel dieser Tagung soll sein, die Gründe, warum im Que(e)rbau Wohnungen für Asylwerber_innen zur Verfügung gestellt werden, einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen.

Que(e)rbau könnte Modellcharakter für andere Wohnbaugenossenschaften haben.

 

3-Säulen-Modell zur Finanzierung:

*Stadt Wien

*private Sponsoren, Crowdfunding (z.B. Pharmafirmen mit entsprechendem CSR-Konzept)

*Bauträger (WBV-GPA:) soll den Finanzierungsbeitrag erlassen

 

Mariam vereinbart einen Termin mit Gela Schwarz, um die Konferenz / Tagung vorzuplanen.

 

Sabine erstellt einen Fragebogen, der an die Que(e)rbau-Hausgemeinschaft via Online-Link ausgeschickt wird, sodass vor dem nächsten Treffen ein Stimmungsbild vorliegt.

Außerdem sollen die Que(e)rbau-Bewohner_innen zur Tagung eingeladen werden.

 

Nächstes Treffen: Sonntag, 17. August 2014, 11.00, Rosa Lila Villa, 1. Stock

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