Que[e]rbau Inclusion-Concept for new citizens

Soziales Konzept zur Betreuung von „queeren Personen“, die aus ihren Herkunftsländern flüchten mussten. Fluchtgründe sind Verfolgung und Bedrohungen wegen ihrer sexueller Orientierung bzw. ihrer Gender Identität. Die Que[e]rbau-Gemeinschaft widmet sich dieser Personen auf unterschiedlichen Ebenen: Als Freund_innen,  als Mentor_in  und unter Begleitung von Expert_innen.

Auf der Freund_innen-Ebene geht es darum in der Hausgemeinschaft eine herzliche Willkommens-Atmosphäre zu schaffen:  Gemeinsam treffen, ausgehen, plaudern, Geschichten anhören, seine Geschichte erzählen,  in der Hausgemeinschaft Aufgaben übernehmen, gebraucht werden und Hilfe annehmen können, die Sprache lernen, das Quartier und die Stadt sowie andere Gruppen und Organisationen kennen lernen…

Mentor_innen unterstützen in systematischer Weise, dass die Grundversorgung der Personen sichergestellt ist, unterstützen beim  Formulare ausfüllen und bei behördlichen Angelegenheiten bzw. achten auf fristgerechte Erledigungen. Bemühen sich um eine dauerhafte geregelte Wohnung  und die gesundheitliche Versorgung, insbesondere die psychische Betreuung traumatisierter Personen. Entwickeln, wenn möglich, mit den Betroffenen erste Job-Perspektiven und loten Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten aus. Unterstützen bei der Jobsuche, nach Erteilung der Arbeitserlaubnis.

Vernetzung mit Expert_innen, betreuen den Integrationsprozess sozialarbeiterisch und juristisch. Sie bauen ein Netzwerk für Mentor_innen und Asylwerber_innen  und  ersparen den Asylsuchenden einschüchternde Interviews im Zuge des Zulassungsverfahrens. Es wird hinsichtlich der Anerkennung von persönlichen Bedürfnissen im Umgang mit sexueller Orientierung,  der Gender Identität und ev. damit verbundenem Outing sensibilisiert. Es werden kultursensibisierende bzw. Diversity Inhalte bzw. interkulturelle Workshops angeboten.

Rechtlicher Rahmen

  • Grundversorgung:

Privat Wohnende: Für die privat wohnende BezieherInnen der Grundversorgung ist die Servicestelle der Caritas Wien, Mariannengasse zuständig bzw. in Abstimmung mit FSW „Wohnungsmanagement“

  • Zulassungsverfahren: Erstaufnahme in Traiskirchen, Aufenthaltspflicht, Gebietsbeschränkung während des Dublinverfahrens (zuständiger Staat), Zulassung -> Länder für Grundversorgungsquartier zuständig

Bundesasylamt entscheidet  über Asylstatus, subsidiären Schutz, Ausweisung, Grundalgen sind Genfer Flüchtlingskonvention, die EU-Qualifikationsrichtlinie und der Europäischen Menschenrechtskonvention…

Wohnmöglichkeiten im QB

  1. Für 2 Personen: geplante Einheit hat ca. 33m², 2 Zi jeweils mit Balkonzugang, gemeinsame Kochnische, Dusche mit WC, Schranknische im Vorraun
  2. Für 3 weitere Person in eine WG mit 3 Zi Einheit und gemeinsame Wohnküche als Aufenthaltsraum, Dusche, WC.
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