Acting |Spacing | Positionieren

europride2019

Durch ihr (alltägliches) Handeln sind Menschen an der Entstehung von Räumen beteiligt. 

In der Planung, der Kunst oder Wissenschaft werden Räume häufig abstrakt hergestellt und wahrgenommen (Löw, 2001). Abstraktionen von Räumen können allerdings die räumliche Relevanz sozialer Prozesse nicht erklären. Tatsächlich sind physische Räume, Bedeutungen, Aneignungen, Raumformen, Netzwerke, Strategien usw. Ergebnisse sozialer Prozesse und sie entstehen in bestimmten Verhältnissen (Bernd Belina, 2013). 
Video: Spacing//Community Housing Que[e]rbau

Daraus ergibt sich eine Auseinandersetzung mit der kapitalistischen Raumproduktion im Allgemeinen sowie den Verhältnisse in bestimmten Verwaltungsterritorien wie  Wien im Speziellen und mit der Frage nach Identität_en und Entität_en

|Menschen auf der Straße
Wem gehört die Straße? Um welche Straße handel es sich: Eine Wohnstraße, eine Spielstraße, eine Einkaufsstraße, eine Straße als Begegnungszone unterschiedlicher Nutzungen, eine Stadtstraße als Autostraße oder eine Straße für den Öffentlichen Verkehr?  Hier wird auf der Maria-Tusch-Straße in der Seestadt Aspern gehandelt: Video:Mobility Stop and Walk

Aktiver Urbanismus|

2016

experimentdays16 berlin, Auftaktevent des Forschungs- und Publikationsprojektes “CoHousing Inclusive” ua. mit Que[e]rbau Wien: Wohnen von und mit Menschen mit vielfältigen Lebensentwürfen, Roland Hampl / Andreas Konecny // Grandhotel Cosmopolis Augsburg: Hotel mit und ohne Asyl, Michael Adamczyk // ALLTAG Berlin: Gemeinschaftsfördernde Architektur, Angelika Drescher, Die Zusammenarbeiter // Sharehaus Refugio Berlin: Integratives Wohnen, Elke Naters / Sven Lager http://experimentdays.de/2016/

 

Sex (and Genders) in the City…– (De!)Konstruktionen von Geschlecht im öffentlichen urbanen Raum 

Kunststudent_innen beginnen mit  Grundlagen der Gender Studies (sex, gender(s), sexualities, intersex,transgender*) im Kontext feministischer Theorie und der Einführung der Lehrenden was Kunst im öffentlichen Raum ist und welche Positionen und Methoden es in der zeitgenössischen künstlerischen Praxis gibt. Die Studierenden werden sich dann kritisch dem öffentlichen Raum und seinen Implikationen zuwenden, ihn analysieren und schlussendlich in einer Gruppenarbeit ein Kunstprojekt (räumliche Intervention, Interviewprojekt, Performance, etc …) entwickeln und durchführen.

Freitag, 15.4. 11:00 – 12:00, Stadtteilmanagment Seestadt Aspern

P*T
Das Planer*innentreffen – kurz P*T – ist ein halbjährliches Event, bei dem sich bis zu 200 Raum- und Stadtplanungsstudierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jedes Semester aufs neue in einer Stadt treffen, um sich aktuellen stadt- und raumplanerischen Themen anzunehmen.
Im Mai haben wir das Vergnügen, das P*T in Wien veranstalten zu dürfen – unser Überthema: ‚Stadtlos – Recht auf Stadt‘
Im Rahmen dieses Events, das sich über 4 Tage zieht, gestalten wir Workshops für unsere Gäste, um dem ganzen einen inhaltlich flüssigen Ablauf zu verleihen.
Eine Workshopgruppe beschäftigt sich mit dem Thema „Queer in Wien“, wozu wir eine Art Stadtführung organisieren, bei der wir uns hauptsächlich auf räumliche Themen beziehen. So wird die Führung beispielsweise entlang des Naschmarktes gehen, um dort auf die Bedeutung dieses Platzes für die Queere Szene Wiens in der Vergangenheit einzugehen.

Donnerstag, 5.5. 16:15-17:30 Bauplatz Que[e]rbau Seestadt Aspern (Johann Kutscherer Gasse/Maria Tusch Strasse am Yella Hertzka Park)

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2015
| Queere Räume| erarbeitet werden Aktionen im öffentlichen Raum, die als Übungen zum spacing, sich_positionieren und artikulieren gedacht sind… Beim
Symposium Der Raum Die Raum Das Raum sind Viele Raum_innen wurde queeres Denken und Handeln als Mittel zum „Aktiven Urbanismus“ theoretisch und praktisch  vertieft. Renomierte Vortragende aus der Soziologie, Architektur, darstellenden und bildenden Kunst wurde die Frage nach dem anderen Raum, jenseits des Starren, jenseits der gängigen Geschlechterannahmen und Raumannahmen behandelt: Ist der andere Raum (re)produzierbar, verkörperbar, darstellbar und wenn ja, wie ? Das Syposium wurde geplant und durchgeführt von Katharina Heinrich und Roland Hampl  http://derdiedasraum.com/

2014
| Rosetta has landed, Students Social Design Class, Univ.Angewandte Kunst in Coop. with Que[e]rbau

| 2nd World Non-Congress of the Missing Things Coop. with Barbara Holub, Marie Riessinger, Social Design

| Auda Blocks, Listening Exercise, Katharina Heinrich + Roland Hampl, 2014

| I See, Seestadt Sehtest, Que[e]rbau

2013
We r here we r queer, Wohnbaufestwochen

2012
| Spacing At Its Best : Kein Platz für Que[e]rbau, Haha-Kampagne

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| Queering The „Baugruppen“, Experiment Days 01.Wien2011

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